In Miyazaki, Japan gibt es überall Palmen und Postboten, die mit dem Motorrad ausliefern.

Unterwegs in Miyazaki: Palmen und Postboten

Heute lasse ich euch nur kurz ein Foto da, wie eine gedankliche Postkarte aus meinen Urlaubserinnerungen vom letzten Jahr. Deren Motiv mir so gefällt, weil es in Details so viel Japan, so viel Miyazaki zeigt.

Denn die Präfektur Miyazaki liegt ganz unten im Süden. Sobald ich daran zurück denke, sehe ich Palmen vor meinem geistigen Auge. Überall recken sie sich in den blauen Himmel, die spitzen Blätter neigen sich im Wind und rascheln, ja murmeln das immer gleiche Lied: hier ist es entspannt…und, ja wirklich, du bist immer noch in Japan und nicht in der Südsee.

Früher war die Präfektur einmal Flitterwochen-Destination Nummer 1 in Japan. Bevor Reisen nach Hawaii für jedermann erschwinglich wurden. Miyazaki strotzt vor unterscheidlichsten Pflanzen, irgendwas blüht gerade immer. Die Palmen allerdings wurden gezielt gepflanzt, um den exotischen Charakter noch zu unterstreichen. Mittlerweile werden sie zum Teil schon zu hoch, gefällt und durch neue ersetzt.

Und dann flitzt da noch ein Postbote durchs Bild. Er kommt daher gerauscht auf seinem roten Motorrad beziehungsweise Roller, der ihn als Mitarbeiter der Japan Post auszeichnet, und so richtig gemütlich aussieht. Bei uns kenne ich sowas nicht. Da gibt es entweder Postboten auf dem Fahrrad oder solche, die direkt mit dem Auto kommen. Dabei finde ich die japanische Version so charmant.

Dahinter schnauft eines der ulkigen, kastigen Autos den Hügel hoch, dieses in auffälligem Neongrün (was das angeht, sind die Japaner schmerzfrei, zu knallig oder andersherum zu pastellig, gibt es nicht). Selbstverständlich auf der linken Seite, denn in Japan herrscht Linksverkehr. Darüber die allgegenwärtigen Stromkabel.

Eine kleine, schöne Erinnerung an einen schönen Tag in der Präfektur Miyazaki, genauer gesagt im herrlichen Städtchen Obi. Über das ich bestimmt bald mehr erzählen werde.

Kategorien Alltägliches

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Ich bin Elisa, Japan ist meine große Liebe und hier erzähle ich davon. Manchmal nostalgisch, immer mit einem wachen Auge und vor allem viel Begeisterung. Als nächstes führen mich die Flitterwochen für eine Woche nach Okayama und von dort aus weiter nach Südkorea.

2 Kommentare zu “Unterwegs in Miyazaki: Palmen und Postboten

  1. Pingback: Palmen & Plauzen: Miyazakis und Nichinans Städtemaskottchen | japanliebe.de

  2. Ein schöner Schnappschuss!

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