Oktopus im Tonkrug – ein ganz besonderes ekiben

Was ein ekiben ist, darüber habe ich vor kurzem erst geschrieben. Damals habe ich dir einen kleinen ekiben Verkaufsstand im Bahnhof Shin-Osaka vorgestellt. Ein Foto von einem ganz besonderen ekiben hatte ich allerdings unterschlagen, um es separat zu zeigen und heute ist es soweit. Ja, du siehst richtig. Es dreht sich um Oktopus im Tonkrug.

Oktopus ist in Osaka eine regionale Spezialität und der Krug ist eines der Beispiele dafür, dass die Zugfahr-Lunchboxen oft in sehr ungewöhnlichen Verpackungen daher kommen. Hier ist diese nicht aus einem klassischen Einwegmaterial wie Plastik oder dünnem Holz hergestellt, das man danach in den Mülleimer wirft. Stattdessen bekommt man sein Essen in einem richtigen kleinen Kunstwerk, glasiert und im Ofen gebrannt.

Bei uns gibt es höchstens mal Senfgläser mit beliebten Kinderfiguren darauf. Etwas im gleichen Maßstab wie der Aufwand, der hier betrieben wird, fällt mir auf Anhieb in Deutschland nicht ein. Als bekäme man sein belegtes Brötchen beim Bäcker in…mir fehlt ein Vergleich *lach*

Probiert haben das Oktopus-Töpfchen bisher weder Christian noch ich. Als Tourist nur mit Handgepäck ist so ein Tontopf nach dem Essen dann eben doch unpraktisch ;P

Kategorien Essen Reisen

über

Ich bin Elisa, Japan ist meine große Liebe und hier erzähle ich davon. Manchmal nostalgisch, immer mit einem wachen Auge und vor allem viel Begeisterung. Als nächstes führen mich die Flitterwochen für eine Woche nach Okayama und von dort aus weiter nach Südkorea.

4 Kommentare zu “Oktopus im Tonkrug – ein ganz besonderes ekiben

  1. Christian

    Ich kann mir das durchaus als Geburtstags-Mittagessen vorstellen :-D

    • Na, das lässt sich einrichten. Vorausgesetzt du bist bereit, auf die Möglichkeit Tsukemen zu essen zu verzichten.

  2. Vielleicht sind die Tonbecher vergleichbar, die es auf dem Weihnachtsmarkt gibt, wenn man Feuerzangenbowle kauft. Aber kja auch nur, wenn man sie behalten und auf den Pfand verzichten will, den man zusätzlich zahlt.

    • Ah, das ist ein guter Verglech. An den Weihnachtsmarkt hatte ich noch gar nicht gedacht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.