Die Burg von Osaka, Japan.

Gegen den Jetlag ankämpfen – Müde in Osaka

Fliegt man von Deutschland nach Japan, hat man immer das selbe Problem: den Jetlag -_- Wir fliegen dieses Jahr nun schon zum dritten Mal so, dass wir morgens um halb neun in Japan ankommen. Dann möchte man sich eigentlich nur ins Bett hauen. Aber das sollte man auf gar keinen Fall tun, wie ich selbst schon leidlich erfahren musste.

Mein erster Japanaufenthalt

Als ich zum ersten Mal nach Japan kam, landete mein Flieger gegen zehn Uhr Vormittags. Ein Fahrer der Sprachschule holte mich vom Flughafen ab und lieferte mich in meiner kleinen Wohnung ab, die mein Zuhause für die nächsten 9 Monate sein sollte. Darin gab es nicht viel, mein Futon war jedoch schon da. Also lies ich alles liegen und stehen und natzte erst einmal für über drei Stunden. Keine gute Idee. Denn ich machte so weiter und schlief eben, wann ich müde wurde, was natürlich weiterhin dem deutschen Rhythmus entsprach. Ich war gefangen im Jetlag-Teufelskreis und das zog sich ungelogen über Wochen. Wie oft lag ich bis fünf Uhr morgens wach, bevor ich einschlafen konnte ._.

Das Geheimnis gegen Jetlag

Das Geheimnis ist: Disziplin. Ab dem Moment, in den man in den Flieger steigt, auf die Zeit im Zielland umstellen. Für uns heißt das im Flieger schlafen (das klappt bei mir leider immer nicht so gut) und dann um 08.30 Uhr ankommen und in einen Powertag starten. Das schaffe ich nur gemeinsam mit Christian. Er ist da eisern, und es zahlt sich jedes Mal aus. Vor zwei Jahren sind wir ins Hotel, Koffer abgestellt und dann ab nach Kumamoto. Letzten Herbst verbrachten wir einen schönen aber auch müden Tag in Osaka. Zunächst waren wir am Sumiyoshi Taisha Schrein, darüber aber ein ander Mal mehr. Ab dann werden meine Erinnerungen schwammiger *lach*

Ein müder Nachmittag in Osaka

Am späten Nachmittag statteten wir dann Osakas Burg einen Besuch ab. Das Licht war herrlich und tauchte die pagodenartige Konstruktion in goldenes Licht. Ich denke auf dem Bild sieht man die zauberhafte Stimmung. Wir probierten es auch mit ein paar Selfies, aber da wir nun mal schreeeeecklich müde waren, sind die nicht öffentlich herzeigbar *lach* Danach sind wir maschiert. Nur ja nicht zu lange mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, denn dann pennt man auch sofort weg. Also auf den Füßen bleiben und durchhalten, durchhalten, durchhalten. So gegen zehn, halb elf plumpsen wir dann ins Bett. Und am nächsten Tag? Als wäre nichts gewesen. Probiert es beim näschten Mal aus. Wir werden es auf alle Fälle wieder so machen.

Was sind eure Erfahrungen mit Jetlag? Macht ihr es so ähnlich wie wir oder überkommt euch der Schlaf einfach und es geht nicht anders?

Kategorien Reisen

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Ich bin Elisa, Japan ist meine große Liebe und hier erzähle ich davon. Manchmal nostalgisch, immer mit einem wachen Auge und vor allem viel Begeisterung. Als nächstes geht es über Neujahr nach Tokio, Kyoto und auf die Izu Halbinsel.

4 Kommentare zu “Gegen den Jetlag ankämpfen – Müde in Osaka

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  3. Von Deutschland nach Japan habe ich wenig Probleme..
    Ich mache es auch so: früh ankommen, auf den Beinen bleiben und gleich den japanischen Tagesrythmus einhalten.
    Ich habe allerdings ganz große Probleme von Japan nach Deutschland..
    Jedes Mal kämpfe ich ca. eine Woche gegen den Jetlag!

    • Ich kann mich gar nicht so aktiv erinnern, wie es mir da immer geht. Wahrscheinlich, weil man sofort zurück in den Arbeitsalltag muss und gar keine Chance besteht, dass man den Jetlag so richtig auslebt.

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