Ein sonniger Tag am Tenmangu Schrein in Dazaifu.

Japan-Adventskalender: 23. Dezember – Fukuoka

Meine erste „Best of“-Japanreise ging von Fukuoka auf Japans südlichster Hauptinsel Kyūshū nach Tokio. Du kannst dir vorstellen, wie aufgeregt ich war, in Japan anzukommen. Weshalb Fukuoka einen besonderen Platz in meinem Herzen hat, obwohl ich noch kaum etwas von der Präfekturhauptstadt selbst gesehen habe. Sie war die Homebase, von der aus ich Ausflüge nach Kumamoto, Nagasaki und nach Dazaifu machte. Und von letzterem möchte ich heute ein wenig erzählen.

Dazaifu – Einer von Japans wichtigsten Tenmangu Schreinen und das Nationalmuseum

Die Fahrt ist ein richtiges Abenteuer, wenn du gerade zum ersten Mal nach Japan gekommen bist. Du fährst mit einem Sonderzug und musst Bahnhof wechseln. Zur Erklärung: In Japan hast du oft an ein und derselben Haltestelle mehrere Bahnhöfe von unterschiedlichen Betreibern. In Osaka oder Tokio ist der Bahnhof dann direkt nebenan und meist durch unterirdische Shopping-Arcaden verbunden. Für den Weg nach Dazaifu läufst du eine ganze Weile durch eine dir unbekannte Stadt und folgst kleinen, unauffälligen Hinweisen am Boden um zwischen den Bahnhöfen von JR und Nishitetsu hin und her zu wechseln. Detektivarbeit!

Belohnt wirst du dann mit dem Besuch am wunderschönen Tenmangu Schrein, an dem man vor allem für gute Noten und das Bestehen von wichtigen Prüfungen betet. Es ist herrlich über das Schreingelände zu spazieren, wo es Statuen, Brücken, Schildkröten und noch so viel mehr zu entdecken gibt.

Das Nationalmuseum von Kyūshū sieht ein bisschen aus, als wäre ein Ufo in der idyllischen Landschaft gelandet.
Das Nationalmuseum von Kyūshū sieht ein bisschen aus, als wäre ein Ufo in der idyllischen Landschaft gelandet.

Folgt man dann einem kleinen Pfad an einem Inari Schrein vorbei, kommt man plötzlich aus dem Wald zu einem hypermodernen Tunnel, der einem zum Kyūshū Nationalmusem bringt. Das ist ein moderner Bau, der irgendwie so gar nicht dort hin passt und sich doch gut in die Landschaft einfügt, weil die Glasfront das Grün der Bäume rundum reflektiert.

Japankarte: Die Präfektur Fukuoka.
Japankarte: Die Präfektur Fukuoka.

Fukuoka selbst hat natürlich auch einiges zu bieten. Das Meer zum Beispiel :) oder die berühmten Essbuden, wo man für einen Platz auch schon mal anstehen muss. Aber das meiste davon muss ich bei meinem nächsten Aufenthalt dort erst selbst erkunden. Ich freu mich drauf.

Warst du schon in Dazaifu? Wie hat es dir gefallen? Hast du Ausflugsvorschläge für die Präfektur?

Dieser Artikel ist Teil einer Adventsaktion mit einem Einblick in 24 japanische Präfekturen. Eine Übersicht über alle Adventskalenderbeiträge findest du hier.

Kategorien Reisen

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Ich bin Elisa, Japan ist meine große Liebe und hier erzähle ich davon. Momentan bewerbe ich mich als Volunteer für die Olympischen Spiele in Tokyo 2020. Die nächste Reise ist für 2019 geplant.

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